Konferenz „Generationenmanagement“

8. – 9. Oktober 2020 in Bregenz, Festspielhaus
Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 14.00 Uhr

Veranstalterinnen: Arbeitsfähigkeiterhalten KG & Institut für Arbeitsfähigkeit GmbH
Unterstützerin: u.a. arbeitsleben gruber e.U.

Brigitta Gruber gestaltet einen Workshop am 9.10.2020 zum Thema „Anerkennung fördert Arbeitsfähigkeit“

Online-Anmeldung: service@convention.cc

Ankündigungsflyer und Programm

Führungskräfteentwickung maßgeschneidert

Führung wird gern beschrieben als der „Versuch, steuernd und richtungsweisend auf das Verhalten von sich selbst und von anderen Menschen zu wirken, um eine Zielvorstellung zu verwirklichen“. Führung ist dabei keine Einbahnstraße: Führungskräfte senden Impulse, be­kommen Informationen zurück, die wieder auf Ihr eigenes Erleben und Verhalten wirken. Auch darum ist Selbstreflexion bedeutsamer Bestandteil guter Führung. Das bedeutet Innehalten, Orientieren und bewusstes (neuerliches) Ausrichten für die Aufgabenerfüllung, für die Mitarbeitendenführung aber auch für die eigene Entwicklung und zur Entlastung.

Ein Beispiel: Führungskräfteentwicklung als mehrgliedriges Programm

Entlang von 5 Kompetenzfeldern von Führung:

  • Ziel- und Aufgabenkompetenz
  • Beziehungs- und Sozialkompetenz
  • Kompetenz der persönlichen Präsenz
  • Wandlungs- und Veränderungskompetenz
  • Werte- und Kulturkompetenz

Begleitet von einer Vor- und Nachher-Reflexion zur Wirkungsüberprüfung

Faktor Anerkennung in der Gesundheits- und Wirtschaftsförderung

Zeiten des Wandels in Arbeits- und Wirtschaftswelt stellen persönlich tiefgehende Herausforderungen an Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Es ist oftmals begleitet von Gefühlen der Enttäuschung. Menschen fühlen sich nicht (mehr) genügend wertgeschätzt. In diesen Phasen schwinden Zuversicht der Personen und Ressourcen der Organisation, obwohl es gerade dann auf inneren Zusammenhalt ankäme.

Eine fördernde und damit gesunde Unternehmenskultur wird notwendig. Das Erkennen und Anerkennen der Mitwirkenden ist der Schlüssel. Der Weg ist die Entmystifizierung und gleichzeitig das Lebendig-machen von Wertschätzung, indem wir uns austauschen, was wir darunter verstehen, wie wir es heute praktizieren, an was wir es merken wollen und wie es sich glaubwürdig im Alltag (er-)leben lässt.

 

Tagung „Anerkennung wirkt …“ am 2. – 3. 10. 2019 in Salzburg

Download: Programm

Zur Anmeldung: ….

  • Brigitta Gruber ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Salzburger Gesellschaft für partnerschaftliche und gesundheitsfördernde Unternehmenskultur
  • Ausgewählte Vorträge und Publikationen
  • Ein Praxisbuch

Die AutorInnen berichten über die betrieblichen Erfahrungen mit wertschätzenden Dialogen. Erhältlich im Buchhandel und über office@arbeitsleben.com

Das Buch erschien im Herbst 2007 im Verlag Campus – http://www.campus.de/isbn/9783593384559

Arbeitsbewältigungs-Coaching®

„Arbeitsbewältigungs-Coaching“ gibt Denkanstöße und unterstützt vorsorgendes Handeln für den Erhalt der Arbeitsbewältigungs-fähigkeit, sowohl beim Einzelnen als auf betrieblicher Ebene.

Während früher Coaching nur für Entscheidungsträger ein Mittel zur Orientierung war, ist das etwa 60 Minuten dauernde persönlich-vertrauliche Arbeitsbewältigungs-Coaching eine Hilfestellung für alle Werktätigen vom Arbeiter über die leitende Angestellte bis zum Unternehmer selbst (natürlichen jedweden Geschlechts).

Der Einzelne macht sich meist wenig Gedanken entweder über Gesundheit – so lange diese währt – und/oder über das Altwerden im Beruf – so lange ihn niemand sein Altwerden spüren lässt. Das persönliche, vertrauliche Arbeitsbewältigungs-Coaching ermöglicht, sich selbst ein Bild über seine heutige und insbesondere künftige Arbeitsbewältigung zu machen. Es motiviert, seine eigene berufliche Zukunft zu gestalten und unterstützt dort, wo es Beiträge von betrieblicher Seite her braucht, um die Arbeit gut und gerne weiter zu machen. Dieses „Arbeitsbewältigungs-Coaching“ ist geeignet für jeden Beschäftigten in jedem Alter: Je früher, umso besser, und bis ins hohe Erwerbsalter.

Das „Arbeitsbewältigungs-Coaching“ beginnt beim Individuum, bleibt dort aber nicht stehen. Der zwingend nächste Schritt ist die zusammenfassende Auswertung, so dass die betrieblichen EntscheidungsträgerInnen (AG, BR, Führungskräfte u.a.) Steuerungs- und Gestaltungshinweise zum Erhalt und zur Förderung der Arbeitsbewältigung ihrer Belegschaft bekommen. Ziel des „Betrieblichen Arbeitsbewältigungs-Coachings“ bzw. des „Arbeitsbe-wältigungs-Workshops mit den betrieblichen VerantwortungsträgerInnen“ ist ein umsetzungsreifer und bedarfsgerechter Aktionsplan.

Herzstück des Arbeitsbewältigungs-Coachings ist das finnische Fördermodell nach Ilmarinen und zur Visualisierung kommt der Arbeitsbewältigungs-Index von Tuomi, et al  zum Einsatz.

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BeraterInnen, die ab-c in Ö, D und CH anbieten, finden Sie hier.

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2019/2020-Ausbildung zur Anwendung des Arbeitsbewältigungs-Coaching®

Arbeitsbewältigungs-Coaching (ab-c) wird in einem zweitägigen Seminar vermittelt. Die nächsten offenen Seminare sind …

  • November 2019 in Berlin (Ansprechpartner: Alex Kühl unter kuehl@soestra.de)
  • 1. – 2. April 2020 in Salzburg – Parkhotel Brunauer Zentrum – (Ansprechpartnerin: Brigitta Gruber unter office@arbeitsleben.com)
  • 29. – 30. September 2020 in St. Pölten – Bildungshaus Hippolyth – (Ansprechpartnerin: Brigitta Gruber unter office@arbeitsleben.com)

Informationsblatt zur Ausbildung, den Voraussetzung und dem Anmeldungsformular:

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Informationen für interessierte Betriebe / Kurzbeschreibung des Beratungswerkzeugs

Die „Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA.de)“ hat eine Broschüre herausgegeben: „Das Individuum stärken, die betriebliche Zukunft sichern! Arbeitsbewältigungs-Coaching als Antwort auf neue Herausforderungen: inqa_quart_indiv-staerken_betriebliche_zukunft

Gruber, Brigitta (2015): Praxistool Arbeitsbewältigungs-Coaching. Beschäftigte stärken und betriebliche Zukunft sichern. In: Zölch, Martina & Mücke, Anja (Hg.): Fit für den demografischen Wandel? Ergebnisse, Instrumente, Ansätze guter Praxis. Haupt Verlag, 2015, S. 388-395. gruber_seiten_388-395_aus_demogr_wandel

Praxisberichte:

Altersgerechte Arbeitskarrieren

Können alle MitarbeiterInnen ihre derzeitige Tätigkeit bis 65 (Österreich) bzw. 67 (Deutschland) ausüben oder brauchen sie gezielte Entlastungsmaßnahmen? Welche Rolle spielt das Erfahrungswissen Älterer? – Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Konzept „Alternsgerechte Arbeitskarrieren“.

Das Ziel ist  für jedes Alter die richtige Arbeit zu finden oder zu gestalten. Das Arbeitsleben eines Beschäftigten wird nicht dem Zufall überlassen: Ein gesundheitsbezogener Belastungswechsel und Entwicklungsmöglichkeiten im Laufe eines Berufslebens sollen möglich sein und systematisch geplant werden. Es handelt sich dabei vorrangig um horizontale Berufsübergänge, ohne berufliche Aufstiege auszuschließen.

Eine systematische Laufbahnplanung soll zum betrieblichen und persönlichen Wohle beitragen.
Der betriebliche Nutzen liegt nicht nur in der Erhaltung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit der MitarbeiterInnen, sondern stärkt die flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Beschäftigten jetzt und für künftige Wirtschaftsentwicklungen.
Der persönliche Nutzen von arbeitsbezogenen Entwicklungsmöglichkeiten hängt eng zusammen mit Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden und trägt bei zur Gesunderhaltung der Belegschaft. Für den Einzelnen mehren sich dadurch die Beschäftigungs-Chancen bei gewandeltem Leistungsvermögen.

„Alternsgerechte Arbeitskarrieren“ basiert auf

  • dem Modell von Alexander Frevel und
  • den Erprobungen im Rahmen des Projekts „Partizipative Entwicklung alter(n)sgerechter Berufsverläufe und Karriere-Modelle in Unternehmen“, gefördert vom Bundessozialamt, des Europäischen Sozialsfonds und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt im Rahmen von EQUAL I / Entwicklungspartnerschaft AEIOU/Humane Arbeitswelt (2002-2005), Projektträger: arbeitsleben Geißler-Gruber KEG.

 

Literatur:

  • Frevel, A. (1997): Partizipation beim lebenslangen Lernen. Ein Fallbeispiel für alter(n)s-gerechte Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung. In: Logistik + Arbeit, 9-10.
  • Geißler-Gruber, B. / Geißler, H. & Frevel, A. (2005): Alternsgerechte Arbeitskarrieren. Ein betriebliches Modell zur Erhaltung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit. Beratungshandbuch. Im Auftrag der Beratungsstelle Humane Arbeitswelt und dem nationalen Träger Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), gefördert vom Bundessozialamt im Rahmen der Beschäftigungsoffensive der Österreichischen Bundesregierung und des Europäischen Sozialfonds. Wien, Juli 2005.

Zum Herunterladen: beratungshandbuch_alternsgerechte_arbeitskarrieren 1.14 Mb

Qualifizierung zur Vermittlung BGF-UMo Gesundes Führen

Die Befugnis zur Vermittlung des wortbildmarkengeschützten UnternehmerInnenmodells in bzw. an Betriebe/Organisationen wird nun in einer einmaligen 2-tägigen Ausbildung (2 x 8 Einheiten) vermittelt.

Das BGF-UnternehmerInnenmodell Gesundes Führen (BGF-UMo) ist ein eigen-ständiger Prozess der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in den Händen der Führungskräfte. Ziele sind die Erhaltung und Förderung von Wohlbefinden, Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten und der Führungskräfte und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens mittels des Faktors „An-Erkennung“. Diese Unternehmens- und Führungsstrategie entspricht den bewährten und anerkannten BGF-Qualitäts-
und Wirkungskriterien. Die Umsetzung ist in diesem Sinne in Österreich„BGF-gütesiegeltauglich“.

Die Prozess-Kompetenz, die Prozess-Instrumente und die betriebsspezifische
Organi-sationsentwicklung für das BGF-UMo kann durch befugte VermittlerInnen insbesondere während der Einführungsphase im Betrieb unterstützt werden.

Die Befugnis zur Vermittlung des wortbildmarkengeschützten UnternehmerInnenmodells in bzw. an Betriebe/Organisationen wird nun in einer einmaligen 2-tägigen Ausbildung (2 x 8 Einheiten) und mit wiederkehrender Qualitätssicherung (im Laufe von 3 Jahren eine Maßnahme im Ausmaß von 8 Einheiten) beim Kompetenzzentrum BGF-UMo erworben bzw. aufrechterhalten.

Montag – Dienstag, 11. – 12. März 2019 in Linz

Anmeldungsankündigung, Teilnahmevoraussetzung und Anmeldungsformular:

 2019_ankndigung_anmeldungsformular_ausbildung_bgf-umo

ab-c_BeraterInnen-Hinweise

Hier finden ausgebildete und befugte ab-c BeraterInnen Services für die ab-c Durchführung:

  • offline-Auswertungstool
  • NutzerInnen-Handbuch

offline-Auswertungstool

Einmal-Lizenzgebühr für den Einzelarbeitsplatz:

Euro 110,00 zzgl. 20% Mehrwertsteuer

Systemerfordernisse für die Funktionalität der Software und Download-Versionen:

Bei Windows Betriebssystem – Windows 7 (solange es noch von Microsoft Support angeboten wird), Windows 10 und Office Paket mit Word … Version Office 2010 und aufwärts: ab-c Auswertungstool Download

ab-c Auswertungstool Download

Mit dem Download der Datei akzeptieren Sie den Haftungsausschluss!

Nach dem Download ==> setup.exe ==> Fenster zur Bestellung des Lizenzschlüsses öffnet sich;

nach Vorgaben ausfüllen; Lizenzschlüsselbestellformular speichern und an office@arbeitsleben.com schicken.

Innerhalb 24 Stunden wird Lizenzgebührenrechnung und Lizenzschlüssel per E-Mail zugesandt.

 NutzerInnen-Handbuch zum offline-Auswertungstool

nutzerinnenhandbuch_2016

Emotionale Arbeitsanforderungen gut und gesund meistern

In Mensch-zu-Mensch-Berufen – z.B. im Gesundheits- und Sozialwesen, Verkauf, in der Gastronomie/Hotellerie u.a.m. – wird Gefühls- und Emotionsarbeit geleistet: Empathie und Arbeit mit den Gefühlen anderer und gleichzeitig der Umgang mit den eigenen Gefühlen gehören hier zu den beruflichen Anforderungen.

Professionalität, Arbeitsfähigkeit und Wohlbefinden (kurzum: Klienten- und Beschäftigtenzufriedenheit) hängen davon ab, ob konstruktiv mit Gefühlen und insbesonders mit unangenehmen Gefühlen nach Unfreundlichkeit, Undankbarkeit bis hin nach verbalen oder/und tätlichen Übergriffen umgegangen werden kann.

Auch Arbeitsplatzevaluierungen psychischer Belastungen stellen emotionale Anforderungen in Dienstleistungsberufen fest und postulieren Handlungsbedarf.

Es braucht mehr berufliche und betriebliche Angebote für den Erwerb und die kontinuierliche Reflexion von Fähigkeiten zur Emotionsregulation für Stressprävention, Selbstwertschutz und professionelle Dienstleistung

Darum das arbeitsleben-Angebot: Training emotionaler Kompetenzen im Beruf. Aus dem gehen Beschäftigte gehen mit einem gut gefüllten Koffer hilfreicher Strategien zum konstruktiven Umgang mit Emotionen.

Christine Haiden (†) und Brigitta Gruber präsentierten dazu ein Poster auf der 3. Konferenz des Österreichischen Netzwerk für Gesundheitskompetenz am 29.11.2017 in Linz:  preview_poster_a0_konferenz_oepgk_linz_20171123

Weiterbildungslehrgang DemografiemangerIn

Erstmalig in Österreich angeboten vom Institut für Arbeit und Entwicklung ab Oktober 2013. Es richtet sich an UnternehmerInnen, HR-MangerInnen, PersonalentwicklerInnen, Führungskräfte und BetriebsrätInnen.

Die TeilnehmerInnen werden befähigt, im Rahmen ihrer Arbeit Maßnahmen zu planen, umzusetzen und zu evaluieren um die Arbeitsfähigkeit aller Generationen zu erhalten und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Anmeldung
Infotag:
b.hooshmandi@move-ment.at

Veröffentlicht in Allgemein