Gesunde Dialoge

Ein übliches, betriebliches Gesundheits-Szenario: Fast alle Mitarbeiterinnen sind anwesend, doch niemand sieht sie. Gesehen wird bestenfalls, wer fehlt.

 

Und was hören Führungskräfte dann in den Fehlzeiten- und Rückkehrgesprächen? Sie erfahren von Krankheitsursachen, wenn es das Gesprächsklima überhaupt zulässt. Vorhandene Ressourcen und Stärken der Arbeit und des Unternehmens bleiben unterbelichtet.

 

Wir schlagen mindestens eine Ergänzung des gängigen Fehlzeitenmanagements, wenn nicht gar den Ersatz mit einer Führungsstrategie „Gesunder Dialoge mit allen“ vor.


Dialoge
Wirkung auf Individuum
Wirkung für Unternehmen und Gesamtbelegschaft
Anerkennender Erfahrungsaustausch mit Gesund(et)en
  • Wertschätzung durch Hinwendung zum/zur MitarbeiterIn als interne BeraterIn in Sachen ‚Arbeit und Gesundheit’
  • weitere Unterstützung der vorhandenen Ressourcen
  • Maßnahmen zur Stärkung von Stärken
  • Abbau von Schwächen
  • Frühhinweise auf die Auswirkung neuer Arbeitsbedingungen auf besonders Motivierte
  • Lernen von den positiven Arbeitsbeziehungen, die die Gesund(et) en haben
  • Lernen aus den vielen indiviuellen und gelungenen Gesundheitsmodellen
Stabilisierung
der MitarbeiterInnen
mit mittleren Fehlzeiten
  • Wertschätzende Hinwendung zum/zur MitarbeiterIn, um den psychologischen Arbeitsvertrag zu klären und zu festigen.
  • Förderung der Stärken
  • Hinweise auf individuelle Überlastungssymptome, z.B. "Früher war ich jeden Tag in der Arbeit, aber heute werden mit die Wochenenden zu kurz für die Erholung
Diese MitarbeiterInnen können wichtige Hinweise auf die Wirkung von
  • schlecht kommunizierten Neuerungen oder
  • von Gerüchten oder Stimmungen geben, denen
  • (kommunikativ) gegen gesteuert werden kann
Arbeitsbewältigungs-
Unterstützung für gesundheitlich Gefährdete und (Langzeit-)Erkrankte
  • Wertschätzung durch die Botschaft „Wir wollen Sie in Arbeit halten“
  • (vorübergehende oder ständige) Anpassung der Arbeitsbedingungen an veränderte körperliche und/oder psychische Möglichkeiten
Hinweise auf
  • Entlastungsnotwendigkeit und
  • Belastungsschwerpunkte im Unternehmen

 

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